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Aufschwung im Euroraum intakt, aber Risiken wachsen

Von   /   4. Juli 2018

München, Zürich, Rom, 3. Juli – Der Aufschwung im Euroraum dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen, wenn auch mit geringerem Tempo als noch 2017. Die Risiken für die Konjunktur haben zugenommen.

 

Das geht aus der Prognose der drei Forschungsinstitute ifo, KOF und Istat aus München, Zürich und Rom hervor. Sie erwarten ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,4 Prozent im zweiten und dritten Vierteljahr und eine Beschleunigung auf 0,5 Prozent im vierten. Das ergäbe 2018 eine Jahresrate von 2,1 Prozent.

 

Der Haupttreiber sind die Investitionen in Ausrüstungen und Bauten, die vor dem Hintergrund niedriger Zinsen um je 0,5 Prozent im zweiten und dritten Quartal steigen werden und um 0,6 Prozent im vierten.

Der Verbrauch der privaten Haushalte wird um jeweils 0,3 Prozent in jedem Quartal wachsen. Die Inflation wird infolge Energiepreisanstiegs zunächst zulegen, von 1,7 Prozent im zweiten Vierteljahr auf 2,0 Prozent im dritten. Gegen Jahresende schwächt sie sich dann wieder auf 1,7 Prozent ab. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Preisanstieg von 1,7 Prozent.

 

Derzeit dominieren die konjunkturellen Abwärtsrisiken. Die politischen Spannungen im Euroraum und der sich ausbreitende Protektionismus könnten eine Fortsetzung des Aufschwungs gefährden. Die Prognose wurde getroffen unter der Annahme von 75 Dollar pro Fass Nordsee-Öl und 1,17 Dollar pro Euro.

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