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Stabile Erholung im Euroraum

Von   /   6. April 2017

München, Paris, Rom, 6. April 2017 – Die konjunkturelle Erholung im Euroraum setzt sich fort. Im zweiten Quartal 2017 ist mit einem Wachstum von 0,5 Prozent zu rechnen, im dritten Quartal mit 0,4 Prozent, nach 0,4 Prozent im ersten Vierteljahr.

 

Das erwarten die drei Institute ifo, INSEE und ISTAT aus München, Paris und Rom. Treiber dieser Entwicklung ist der Konsum der Haushalte, weil die verfügbaren Einkommen gestiegen sind und die Arbeitsmarktlage gut ist, auch wenn inflationäre Tendenzen die Kaufkraft der Privaten beschneiden. Es ist mit robusten Zuwächsen bei den Investitionen zu rechnen, unter anderem auf dem Bau. Schließlich dürften die Exporte beschleunigt  zunehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter den Annahmen, dass der Preis von Brent-Öl bei 52 Dollar pro Fass bleibt und der Wechselkurs bei 1,08 Dollar je Euro liegt, ist mit einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent zu rechnen: je 1,8 Prozent im ersten und zweiten Quartal 2017 und 1,7 Prozent im dritten.

 

Zu den politischen Unsicherheiten zählen der neue US-Präsident, der Brexit-Prozess und die Wahlen in Frankreich und Deutschland.  Überdies könnte eine höhere Inflation das Wachstum bremsen, wenn die verfügbaren Einkommen stärker beeinträchtigt werden als erwartet.

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